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Uznacher Kunsttage 2006, eine gute Gelegenheit,
neugierig zu sein, Zeitgenössisches kennenzulernen
Theorien, Konzepte, Bilder, Musik.
«Die Richtkräfte müssen aus dem imaginativen Erkennen
kommen». Unter diesem Leitspruch von Rudolf Steiner stand im Jahr 1999 eine Ausstellung im
Zürcher Kunsthaus (siehe www.kunsthaus.ch/ausstellungen/1999/steiner). Sie wurde vom heutigen Direktor
des Tinguely-Museums in Basel, Guido Magnaguagno,
konzipiert. Wir freuen uns, dass der renommierte Kurator in Uznach das Einführungsreferat hält.
Im kleinen Rahmen führen die Uznacher Kunsttage 2006 die Recherche von damals weiter: Was bewegt und beschäftigt unsere Gesellschaft, was bewegt, beschäftigt und inspiriert Künstlerinnen und Künstler?
Woher beziehen wir unsere Betriebsenergie? Ist Kunst
wirklich Kapital? Kann und soll Kunst über unsere alltägliche Wirklichkeit hinausweisen, wie Künstler im letzten Jahrhundert glaubten? So etwa Joseph Beuys:
«Die Naturwissenschaft ist gar nicht eingestellt für |
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eine Seelenwissenschaft und überhaupt für die ganze
ethische Frage».
Deshalb zum Auftakt ein «philosophisches» Podium zu ethischen Fragen der Zeit und zur Kraft der Kunst.
Es folgt die Präsentation der Schulprojekte zum Thema «Richtkräfte in der Schule». Alle Projekte wurden dokumentiert vom Uznacher Fotografen
Hans-Ueli Blöchliger. Musik, Videos und Bilder von
namhaften Kunstschaffenden aus dem schweizerischen
Raum gilt es am ersten Mai-Wochenende zu entdecken: Das Begegnungszentrum wird zum Ausstellungszentrum. Der Jugendkulturfilmverein Linth begleitet die Uznacher Kunsttage und schafft eigene Werke.
Ganz herzlich danken wir für die grosszügigen
Spenden, die zum Gelingen der Uznacher Kunsttage
beitragen. Sie ermöglichen den freien Zutritt zu allen
Ausstellungen und Anlässen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. |